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Wie die eMobility Powerbank Ladeinfrastruktur flexibel und skalierbar macht

der Fleetbooster 20 wird von einem e-LKW gezogen. Der e-LKW it blau und auf ihm sind hellblau Blitze abgebildet. Das ganze ist aus der Froschperspektive fotografiert.

Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs schreitet schnell voran. Immer mehr Hersteller bringen E-Lkw auf den Markt, die im Alltag zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten.

Doch mit jedem zusätzlichen Fahrzeug steigen die Anforderungen an die Energieversorgung und genau dort liegt eine der größten Herausforderungen der Branche.

Viele Betriebshöfe verfügen nur über begrenzte Netzanschlüsse, die für den parallelen Betrieb mehrerer Schnellladesäulen nicht ausreichen. Eine dauerhafte Erweiterung der Netzkapazität ist meist aufwendig und zeitintensiv.

Ein Ansatz, der sich zunehmend bewährt, ist der Einsatz von mobilen Großspeichern mit integrierter Schnellladeinfrastruktur, wie der eMobility Powerbank von Fleetboost. Sie ermöglicht Ladeleistungen bis zu 800 kW, auch an Standorten mit deutlich geringerer Anschlussleistun

Was ist die eMobility Powerbank?

Die eMobility Powerbank ist ein mobiler Energiespeicher, der elektrische Energie zwischenspeichert und bei Bedarf als Schnellladeleistung bereitstellt.

Das System wird an das bestehende Stromnetz angeschlossen, lädt kontinuierlich Energie in den internen Speicher und gibt sie bei Bedarf mit hoher Leistung wieder ab.

Im Ergebnis entsteht eine vom Netz entkoppelte Schnellladeinfrastruktur, die sich flexibel einsetzen lässt: etwa auf gemieteten Flächen, in temporären Logistikzentren oder während des schrittweisen Flottenausbaus.

Der Fleetbooster 20 in blau mit Ladesäule.

Technische Merkmale

  • Speicherkapazität: bis zu 2,13 MWh
  • Ladeleistung: bis zu 800 kW (zwei Schnellladesäulen à 400 kW)
  • Batterietechnologie: langlebige LFP-Zellen
  • Kühlung: flüssigkeitsgekühlt für hohe Dauerlasten
  • Zertifizierung: TÜV-geprüft, CE-konform
  • Service: Wartungs- und Monitoringkonzept für den industriellen Einsatz

 

Die Systeme sind für den täglichen gewerblichen Betrieb ausgelegt und werden von Fleetboost in industrieller Serienfertigung hergestellt.

Praxisbeispiel Königs Wusterhausen – 800 kW Ladeleistung bei 100 kW Netzanschluss

Technische Eckdaten:

  • Netzanschluss: 100 kW
  • Speicherkapazität: 2,13 MWh
  • Bereitgestellte Ladeleistung: bis zu 800 kW
  • Zwei Schnellladesäulen mit jeweils 400 kW Leistung

Die Powerbank lädt kontinuierlich über den bestehenden Netzanschluss und speichert die Energie intern. Wenn Lkw geladen werden, gibt sie die gespeicherte Energie mit hoher Leistung ab. So können mehrere Fahrzeuge nacheinander oder parallel versorgt werden, auch dort, wo der Netzanschluss eigentlich zu klein wäre.

Skalierbarkeit als Schlüssel zur Elektromobilität

Ein einzelner E-Lkw lässt sich an fast jedem Standort betreiben. Sobald jedoch mehrere Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden sollen, steigen die Anforderungen an Infrastruktur, Planung und Energieverfügbarkeit deutlich.

Mobile Speicherlösungen wie die eMobility Powerbank schaffen hier Flexibilität. Sie ermöglichen, Ladeinfrastruktur schrittweise aufzubauen, reale Betriebsdaten zu sammeln und Investitionen planbar zu gestalten – ohne sich frühzeitig auf eine feste Struktur festzulegen.

Nahaufnahme der Ladesäule vom Fleetbooster 20.

Vom Start zur integrierten Energieinfrastruktur

Mittelfristig wird die Logistikbranche eigene Depot-Ladeinfrastruktur aufbauen, idealerweise kombiniert mit Eigenstromerzeugung, etwa durch Photovoltaik.

Mobile Speicher wie die eMobility Powerbank lassen sich dabei nahtlos einbinden:

  • als Pufferspeicher, um Lastspitzen zu glätten,
  • als temporäre Lösung für neue Standorte,
  • oder als Erweiterung bestehender Ladepunkte bei wachsender Flotte.

Sie sind damit nicht nur eine Übergangstechnologie, sondern ein fester Bestandteil zukünftiger Energiekonzepte.

Fazit

Die eMobility Powerbank von Fleetboost zeigt, wie sich Ladeinfrastruktur in der Logistik flexibel, skalierbar und praxisnah gestalten lässt.

Sie erlaubt es, mit bestehenden Netzanschlüssen zu starten und Ladeleistung schrittweise zu erweitern – bis hin zum Hochleistungsbetrieb mit bis zu 800 kW.

Damit bietet sie eine realistische Lösung für Unternehmen, die ihre Flotten elektrifizieren wollen, ohne von Beginn an in starre und kostenintensive Infrastrukturen investieren zu müssen.